Zwischen Wahrnehmung und Betäubung

Wie haben meist wenigstens zwei grundlegende Zugänge zu Anschauung von Kunst. Das Reich der Sinnlichkeit, der sinnlichen Erfahrungen = gefällt mir/gefällt mir nicht. Oder das Reich der Regeln der Kunst = auf Debatten gestützt, vom laufenden Kunstdiskurs geprägt.

Diese Zugänge lassen sich natürlich auch mischen oder strikt trennen. Ein wichtige Option: Was nach den Regeln der Kunst als bedeutendes Werk gilt, muß einem ja keineswegs gefallen.

 So oder so, in der Befassung mit Kunst geht es stets auch um Wahrnehmung; griechisch: „Aisthesis“. Die heute gebräuchliche Form des Begriffes: Ästhetik.

So oder so, die Debatte über Bedingungen der Kunst öffnet oft neue Wege. Daher bei der nächsten Station der „talking communities“:

„Die Befassung mit Kunst als eine Aufgabe zwischen Wahrnehmung und Betäubung | Aisthesis — Anaisthesis. Ein Abend der Gespräche bei den ersten Artefakten.“ [link]

Das ist ein Vorbote des Symposions am kommenden Wochenende:
„Regionalität und Realität // Globalität und Virtualität“ [link]

Über der krusche

Martin Krusche, Jahrgang 56, ist Autor und Projektleiter der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost
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