Kulturpolitische Verantwortung

Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Rare Tugenden? Vielleicht. Im Kulturgeschehen abseits des Landeszentrums bewährt es sich auf jeden Fall, wenn jemand zu eigenen Ideen auch eigene Vorstellungen der Umsetzung entwickelt.

Von links: Michaela Knittelfelder-Lang, Irmgard Hierzer und Karl Bauer

Jenes kleine Arbeitstreffen, mit dem nun das Aprilfestival 2013 begründet wurde, ist eine Essenz solcher Ambitionen. Jede der beteiligten Personen hat einerseits persönliche Vorhaben dieser und jener Natur, andrerseits aber auch Interesse am Austausch mit anderen Leuten und an Kooperation.

Daß dieser Austausch nicht nur in Kommunikationsakten erfolgt, sondern auch in praktischer Arbeit, ist ein grundlegender Moment kultureller Entwicklungen. Und es ist ein kulturpolitisches Tun; anders als das, was wir vom Funktionärswesen kennen.

In genau dieser Orientierung liegt auch ein Mittel gegen die verbreiteten Hilflosigkeitsgefühle, wie sie sich oft an der Tagespolitik entzünden: „Da kann man leider nichts machen.“ „Da sind wir leider hilflos.“ Das sind wir nicht!

Aber erst dann, wenn eigene Ideen und eigene Anliegen konkret werden, läßt sich auch mit Leuten aus Politik und Verwaltung detailliert verhandeln, wie man sich welche Aufgaben und welche Mittel teilen könnte.

Die Praxis zeigt übrigens: Zeit ist ein wichtiger Faktor. Ein Dampfer legt sich nicht in die Kurve. Prozesse brauchen ihre Verläufe…

Das Auftakt-Treffen: [link]

Über der krusche

Martin Krusche, Jahrgang 56, ist Autor und Projektleiter der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost
Dieser Beitrag wurde unter Community, Reflexion, Veranstaltung abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>