Der Modus

Mit den Optionen, die Michaela Knittelfelder-Lang deponiert hat und mit der Initiative, die Winfried Lehmann nun realisiert, hat kunst ost einen neuen Abschnitt erreicht. Dieses Geschehen trifft sich komplementär mit den Vorhaben von Irmgard Hierzer.

Das Lehmann’sche Initialereignis in Ludersdorf

Das ergibt wiederum in Summe eine Ausgangssituation für das April-Festival 2013, bei der jetzt andere Interessierte mit eigenständigen Vorstellungen andocken können, soferne ihnen die generelle Themenstellung zusagt. Siehe dazu „work in progress“: [link]

Alle drei der Aktiven repräsentieren das, was als „Schlüsselperson“ einer „location crew“ [link] angelegt ist. Das bedeutet, sie sind das leibhaftige Bindeglied zu kunst ost für ein einzelnes, konkretes Projekt, aber sie sind in ihrer Umsetzungsarbeit mit ihren Leuten völlig autonom.

Das bedeutet AUCH, kunst ost ist nicht konzipiert, um den regionalen Kulturbetrieb zu zentralisieren und alle unter ein gemensames Dach zu drängen. Im Gegenteil! Je mehr völlig eigenständige Formationen wachsen, die gelegentlich kooperieren, desto stabiler wird sich das regionale Kulturgeschehen entfalten können.

Die drei genannten sind hier auf ganz unterschiedliche Arten Schlüsselpersonen. Irmgard Hierzer für eine location crew, die sich temporär formiert und nur für die Zeit der kommenden Veranstaltung besteht. Michaela Knittelfelder-Lang als Repräsentantin einer schon bestehenden Kulturinitiative, nämlich „Kultur & Begegnung“ in Markt Hartmannsdorf: [link]

Michaela Knittelfelder-Lang

Schließlich Winfried Lehmann, der, soweit zu sehen ist, Geschmack daran gefunden hat, nun eine eigene Kulturformation aufzubauen, wird diesen Weg in eine Eigenständigkeit mit Standort Ludersdorf in Korrespondenz mit kunst ost entfalten. Siehe zum „Initialereignis“ den Beitrag „Kreativer Aufbruch“: [link]

Das ist, wir mir scheint, ein zukunftsträchtiger Modus im regionalen Kulturgeschehen, bei dem ganz unterschiedliche Verfahrensweisen der „Wir-Konstruktion“ erprobt und für einzelne Anlässe verknüpft werden können.

Das ist vor allem ein Modus, in dem keine bestimmte Kunstauffassung als vorrangig erklärt wird, sondern die Praxis des Kontrastes als maßgeblich gilt.

– [kunst ost] –

Über der krusche

Martin Krusche, Jahrgang 56, ist Autor und Projektleiter der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost
Dieser Beitrag wurde unter Community, Reflexion abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>